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ionenaustauscher

Wassereinspritzung BHKW

 
 
Blockheizkraftwerke (kurz: BHKW) kombinieren Stromgewinnung mit Heizwärmeerzeugung. Sie bieten eine hohe Energieeffizienz, indem sie die bei der Stromerzeugung anfallende Wärme dort zu Heizzwecken nutzen, wo sie anfällt und dadurch aus dem gleichen energetischen Aufwand einen höheren Nutzen ziehen, als dies in zwei einzelnen Vorgängen möglich wäre.
In der Praxis sind in der überragenden Zahl der Fälle sog. wärmegeführte Anlagen anzutreffen, da Stromüberschüsse sich mit weniger technischem Aufwand, als Heizwärmeüberschüsse steuern lassen. Wärmegeführt bedeutet, dass der ermittelte Wärmebedarf der angeschlossenen Haushalte die Anlagengröße maßgeblich bestimmt und Strom zum Nebenprodukt wird. Erzeugter Strom wird nach Möglichkeit verwertet; Überschüsse werden in das öffentliche Netz eingespeist und nach Bedarf aus diesem ergänzt. Soweit die vereinfachte Theorie eines BHKW.

Technischer Fortschritt würde aber seinen Namen nicht verdienen, wenn sich die Technologie der Kraft-Wärme-Kopplung auf diesen Erkenntnissen ausruhte. Gutes zu verbessern, im Fall der BHKW also eine noch höhere Energieausbeute zu erzielen, kennzeichnet die gegenwärtige Entwicklung.

Ein entscheidender Schritt in Richtung höherer Energieeffizienz bei geringerem Schadstoffausstoß ist die Wassereinspritzung. Das Prinzip ist denkbar einfach: Der Sauerstoffgehalt von Luft wird durch ihre Temperatur bestimmt. Je kühler die Luft, desto höher die Dichte und somit der Sauerstoffgehalt. Je mehr Sauerstoff einer Verbrennung zugeführt wird, desto energiereicher kann sie erfolgen. Bei gegebenem Luftvolumen bedeutet dies für die BHKW Technik, dass Mittel gefunden werden müssen, die Verbrennungsluft mit Sauerstoff anzureichern.

Ein solches Mittel ist die Wassereinspritzung bzw. Gaskühlung. Durch Einsatz modernster Pumpen- und Zerstäubungstechnik kann die Verbrennungsluft eines BHKW so effizient gekühlt werden, dass bei mengenmäßig unverändertem Einsatz eines Energieträgers (fossil oder regenerativ) ein Leistungszuwachs zwischen 5 und 15% möglich wird.
Der technische und finanzielle Aufwand amortisiert sich in kurzer Zeit. Die Umwelt- und Klimaverträglichkeit des BHKW dagegen erhöht sich sofort.

Wir laden jeden BHKW Besitzer- oder Planer ein, sich mit uns über die notwendigen Baugruppen zu unterhalten. Gerne unterbreiten wir Ihnen ein individuelles Angebot!
 

Ihre Vorteile im Überblick
  • Treibstoffeinsparung von mindestens 6%, bei optimaler Abstimmung bis 15% möglich
  • Partikelreduktion bis 70%
  • Schadstoffreduktion bis 40%
  • Amortisation innerhalb 6 bis 12 Monaten, je nach Anlagengröße und Abstimmungsaufwand
Benötigt wird
  • Hochdruckpumpe bis 80 bar für mikrofeine Wasservernebelung
  • Einspritzdüse für Ansaugluft
  • Hochdruckleitungen, Verbinder, Adapter
  • Wasserfilter oder Wasseraufbereitung

Das AFT PowerFOG Wassereinspritz-System kann in allen Raps-, Soja-, Palmöl und natürlich auch Dieselmotoren eingesetzt werden.

Ein BHKW mit einem jährlichen Treibstoffverbrauch von 300.000 Liter pro Jahr spart minimal ca. 18.000 Liter.

Ansaugluftkühlung
Die Düsenlanzen werden mit einem Abstand vor die Luftansaugung installiert. Der feine Nebel verdampft sofort und passiert auch ggf. Luftfilter. Durch kontinuierliche Feuchtemessung und abgestimmte Magnetventilsteuerung kann das System auf wechselnde Luftkonditionen sofort reagieren.
Funktion
Die Wirkung besteht darin, dass durch den Wassernebel die Luft gekühlt wird. Kalte Luft hat eine höhere Dichte als warme Luft und weist somit einen höheren Sauerstoffanteil auf. Mehr Sauerstoff im Verbrennungsraum erzeugt eine Mehrleistung bei gleichbleibender Kraftstoffmenge.
Wasserverbrauch
Faustformel: Pro 100KW ~ 4 Liter Wasser
Bei mobilen Motoren LKW usw. x 2
 

Ladeluftkühlung
Um maximale Einsparungen zu erreichen, ist eine Besichtigung, Messung und Planung erforderlich. Zu der Ansaugluftbefeuchtung wird an speziellen Luftführungsstrecken (Ladeluft) am Motor eingespritzt. Durch Ladedrucksensoren und Durchflusszähler wird die eingespritzte Wassermenge ausgeregelt. Bei diesen eingriffen erlischt die Gewährleistung!
Funktion
Wassernebel wir in die heiße Ladeluft nach dem Turbolader gespritzt. Die Ladeluft wird adiabat Abgekühlt und in den Motor geleitet.
Wasserverbrauch
Faustformel: Pro 100KW ~ 4 Liter Wasser
Bei mobilen Motoren LKW usw. x 2
 

Bei Kombination von Ansaugluftkühlung und Ladeluftkühlung addiert sich der Flüssigkeitsbedarf.