Quetschverbinder bestehen aus einem Übergang mit Innenkonus, einer Überwurfmutter und einem Klemmring.
Das Rohr oder der Schlauch wird durch die Überwurfmutter in den Konus der Verschraubung bis zum Anschlag geführt. Nun wird die Überwurfmutter so fest angedreht, bis sich der Drehwiderstand spürbar ändert. Das Rohr ist nun durch Verformung des Klemmringes in den Konus eingepresst.
Soll die Verbindung wieder gelöst werden, muss die Überwurfmutter nur gelöst werden. Der Klemmring befindet sich fest auf dem Schlauch oder Rohr und kann mit Hilfsmitteln wieder entfernt werden. Wird erneut gequetscht, muss ein unverformter Ring eingesetzt werden.
Diese Art der Verbindung wird vorzugsweise in der Hochdrucktechnik bis 1000 bar eingesetzt. Der Vorteil besteht darin, dass keine hitzeempfindlichen O-Ring-Dichtungen benötigt werden und neben Schlauchleitungen auch Kupferrohre, Messing oder Edelstahl verquetscht und somit verbunden werden können. Keine andere Technik ermöglicht das verbinden zwischen z. B. Kunststoff- und Metallleitungen.